Stanzbiopsie

Am 04.07.2016 ging ich zu meiner FÄ, um den von mir ertasteten Knoten, der zwischen Brustansatz und Achselhöhle (axillär) saß, genauer untersuchen zu lassen. Sie konnte sehen, dass dies keine Flüssigkeitsansammlung war und war sich nicht sicher, ob dies eine Lymphdrüse sein könnte. Darum überwies sie mich vorsichtshalber zum MVZ zur Stanzbiopsie.

Wieder daheim angekommen, konnte ich es natürlich wieder nicht lassen und googelte nach diesem Begriff, hatte ich vorher noch nie gehört, aber das Wort -Biopsie- machte mir schon Angst und klang nach mächtig Aua.

Hätte ich lieber nicht tun sollen, denn dann bekam ich noch mehr Angst. Aber ich riss mich zusammen, wird schon alles gut sein.

Heute war also die Stanzbiopsie. Ich hatte kaum Wartezeit, musste mich dann obenrum freimachen und die Ärztin machte einen US. Auch sie konnte leider eine Flüssigkeitsansammlung nicht ausschließen und auch die Lymphdrüse sitzt neben dem Knoten. Also führte sie eine Stanzbiopsie durch. Als erstes bekam ich eine Betäubungsspritze (autschi) und dann spürte ich letztlich nur noch einen Druck, als das Gerät drei Mal in mein Gewebe rein schoss. Und es klang wie so eine Ohrloch-Schusspistole. Danach wurde ich stramm abgebunden (tschüss Brust!) und schon waren wir fertig. Na ja, man will es lieber abgeklärt wissen.

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