Tag 4 nach Chemo 1, oder: Wie man sich selbst Steine in den Weg legt

Guten Tag werte Leserschaft!

Als erstes stelle ich freudig – oder eher erschreckend? – fest, dass es wirklich Menschen gibt, die Gefallen daran finden, meinen geistigen Abfall durchzulesen. All meine abstrusen Gedanken, Ideen, Wünsche, Erlebnisse. Hm, nun gut, ihr seid, denke ich, alle alt genug. Ich gebe es aber auch zu, gerührt bin ich. Sehr sogar! Von all eurer Anteilnahme, euren Kommentaren, persönlichen Nachrichten bei Facebook und diversen Foren. An dieser Stelle danke ich euch allen ganz herzlich! Und genau DAS nervt mich so: Ich bekomme so tröstende, aufmunternde Worte, tolle, mich so zum weinen bringende Päckchen, Pakete, Karten – und was kann ich erwidern? „bla bla, danke, bla“. Ich fühle mich so hilflos, wenngleich natürlich wahnsinnig erfreut und ich könnte mir in die Hose strullern vor Freude (ja, nein, also ihr wisst schon, ich tue es nicht, DAS habe ich noch unter Kontrolle). Aber ich würde gerne jedem Einzelnen von euch etwas zurückgeben, aber was? Ich habe das Gefühl, meine Worte reichen nicht. „Tag 4 nach Chemo 1, oder: Wie man sich selbst Steine in den Weg legt“ weiterlesen

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