Chemonica ist öde…

… das denkt ihr euch sicher, oder? So gar keine News von der ollen Krebskranken. Tja, was soll ich sagen? Am 30.09. habe ich abends mein letztes Antibiotika-Pillchen eingenommen und seitdem fühle ich mich geradezu normal, pupslangweilig, gesund. Kaum mehr Nebenwirkungen, pures Alltagsleben, ich war sogar gestern zu Fuß (!) in meinem Lieblings-Aldi (und habe gleich mal wieder Geld ausgegeben, hab ja Nachholbedarf!). Den Hin- und Rückweg bin ich so geschlichen, aber nicht, weil ich es körperlich musste, sondern weil ich die Umwelt und Natur ganz bewusst genossen habe, auch wenn es kein ländlich-schöner Waldspaziergang, sondern ein nur-die-graue-Straße-entlang-Marsch war. Und Mick schlief so friedlich in seinem Kinderwagen, ich hätte noch stundenlang so weiterschlendern können. Aber die Zeit drängte, als Hausfrau und Mami hat man ja gewisse Verpflichtungen, so musste das Essen langsam mal gekocht werden.

Auf jeden Fall gibt es aktuell nix zu berichten. Jedenfalls nichts, das euch wohl interessieren würde. Dem Töchterchen und Sohni eine Mütze genadelt, eine Stofftasche genäht und eine weitere Mütze angenadelt, Wäsche sortiert, gebügelt, weggeräumt, Wohnung gestaubsaugt. Das der grobe Inhalt der letzten Tage.

Eine Sache kehrt gerade zurück, die mich total nervt: Die vielen Pickel auf dem Kopf. Ich habe nicht die geringste Ahnung, woher die kommen, dachte ja ursprünglich an eine Allergie, zumal ich daheim nur selten Mütze trage (nur wenn Besuch kommt, ne Lina und Kim? 😉 ). Die müssen meinen (ich bilde mir ein kahler werdenden) Riesen-Eier-Schädel ja nicht live bewundern müssen, gibt schönere Anblicke. Aber es sprießt, juckt und sifft auf meinem Stoppelkopf, grr!

So, wenn ihr mich nun entschuldigen würdet, ich mache mich jetzt wieder auf der Couch breit, stricke etwas und gucke TV und genieße die letzten Stunden ohne Vollrauschgefühl und anderer diverser Nebenwirkungen, bis es Dienstag um 8:00 Uhr wieder los geht.

Ach, und falls ihr euren Verwandten, Bekannten oder der Bäckereifachverkäuferin eures Vertrauens von meinem Blog berichten wollt (warum auch immer, aber möglich wäre es ja), so braucht ihr euch ab sofort nur noch http://www.meinfastperfektesleben.de zu merken. Tjahaaa, ich habe gute sechs Euro investiert. Halt, falsch, gelogen – der Mann hats bezahlt (und wird mich bestimmt gleich dezent daran erinnern, noch Geld zu bekommen, wenn er diese Zeilen liest…).

Bis bald – Eure Chemonica

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Autor:

Monica L., alias Chemonica, geboren und wohnend seit 30.11.1982 in Braunschweig. Glücklich verliebt seit 2001 und verheiratet seit 2010 mit Jörn (lordlaui), zudem fast vor Stolz platzende Mami von Romy (*19.09.2012) und Mick (*12.07.2016). Am 11.07.2016 warf mir die Diagnose Brustkrebs gehörig einen Knüppel zwischen die Beine (G3, triple negativ, 2,5 cm, 4/10 befallene Lymphknoten etc.) und aktuell setze ich - hoffentlich - alles Machbare ein, um wieder krebsfrei zu werden.

Ein Kommentar zu „Chemonica ist öde…

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