And when the rings begin to fall… 

Guten Abend liebe Leser, 

ich fühle mich heute wie Bruce Willis. Stichwort fallender Ring am Ende des Films. Nein, tote Menschen sehe ich noch nicht. 

Aber schon vor Tagen fiel mir auf, dass alle meine Fingerringe mehr und mehr schlackerten. Und heute Mittag passierte es: Ich machte Mick die Windel, legte ihn anschließend in den Laufstall, setzte mich auf die Couch und plötzlich merkte ich: oh nein, da fehlt was! Zwei meiner vier Ringe waren weg. Panik! Diese zwei Ringe waren Ursprung auf meinem linken Ringfinger, mein „Depeche Mode“-Ring, den ich seit einigen Jahren trage, und darüber hatte ich mir vor einigen Monaten bereits einen engeren Ring gekauft und ihn über dem DM-Ring getragen, damit ich diesen nicht verliere, da er störend locker war. 

Meine Ringe, nein, mein Schmuck generell, sind für mich abergläubische Glücksbringer. Überall hin begleiten sie mich, haben sentimentalen Wert, nur bei den Geburten meiner Kinder durfte ich ihn nicht tragen. Sonst sind diese Schmuckstücke überall. Mein DM-Ring aus Liebe zur Band, den Ring darüber, der mir inzwischen auch ans Herz gewachsen ist, meinen Gürtelschnallen-Ring, den ich mir während der Schwangerschaft mit Mick gönnte, als Belohnung für die „schlimme Zeit“ (dachte ich doch glatt mal, dass so extrem schlimme Übelkeit über so viele Monate hinweg das schlimmste ist, was mir so passieren kann hahahahaha) und an der rechten Hand meinen geliebten Ehering. 

Ich fand meine beiden verlorenen Ringe auf der Wickelunterlage, puh, ein Glück! Ich habe es aber als Warnung gesehen. 

In Ermangelung an Silberketten habe ich also soeben alle meine Ringe abgenommen und mit an meine geliebte Glöckchen-Kette gepackt. Dieses niedliche Ding habe ich vor einigen Jahren in einem Schmuckgeschäft für einen Appel und ein Ei ergattert (sicher ein Versehen, denke ich im Nachhinein), und habe erst viele Jahre später mal durch Zufall gesehen, dass sie wohl für den Buddhismus steht. Na ja, ist mir relativ egal, mein Glöckchen ist auch mein ständiger Wegbegleiter. Genau wie meine andere Kette, das Kleeblatt, das mir meine Schwägerin vor einigen Wochen schenkte, auch das begleitet mich, an einer separaten Kette, seit dieser Zeit Tag und Nacht. 

Glöckchen teilt sich also nun den Platz mit vier Ringen und ich sehe schmuckmäßig ein bisschen aus wie Mister T. Und klinge wie ein Weihnachtself *kling kling kling*. Aber bevor ich noch einen einzigen Tag warte und womöglich unterwegs einen meiner Lieblinge verliere, nehme ich lieber diese Ghetto-Optik in Kauf. Und  weil noch so viel Monat am Ende des Geldes übrig ist und ich es eh nicht zum Juwelier schaffe, geht das für die nächsten Monate auch so. 

An Gewicht verloren habe ich übrigens bisher nicht ein Gramm. Keine Ahnung, was meine Finger mit mir machen. 

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Autor:

Monica L., alias Chemonica, geboren und wohnend seit 30.11.1982 in Braunschweig. Glücklich verliebt seit 2001 und verheiratet seit 2010 mit Jörn (lordlaui), zudem fast vor Stolz platzende Mami von Romy (*19.09.2012) und Mick (*12.07.2016). Am 11.07.2016 warf mir die Diagnose Brustkrebs gehörig einen Knüppel zwischen die Beine (G3, triple negativ, 2,5 cm, 4/10 befallene Lymphknoten etc.) und aktuell setze ich - hoffentlich - alles Machbare ein, um wieder krebsfrei zu werden.

3 Kommentare zu „And when the rings begin to fall… 

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