Chemo-Runde 5 von 8 – Check!

Guten Abend, liebe Leser!

Da ist sie wieder, eure gute alte Chemonica.
Es tut mir leid, dass ich mich heute erst melde, aber an Chemo-Tag 1 bin ich meist einfach zu platt. Und heute wollte ich den ganzen Tag schreiben, aber komme mal wieder gefühlt zu nix, und die to-do-Liste ist noch sooo lang.

Das denn da wäre: Mails schreiben, Blog tippen, PC-Daylies erledigen (zum Beispiel heute: Neopets, Anno Online, Miramagia, gefühlte 23 Stunden täglich auf Facebook verbringen, mit den Kindern beschäftigen, Fläschchen geben, Windeln machen, Romy bespaßen,  Nebenwirkungen verknusen, Tabletten nehmen, Spritze in den Bauch rammen… so sieht mein Alltag aus, und wenn dann noch eine Minute abfällt: stricken, stricken, stricken).

Aber fangen wir mal von vorne an:
Gestern um Punkt halb acht holte mich das Taxi ab und wir fuhren zur Praxis Dr. Lorenz. Der Straßenverkehr war der Horror, weil das Thermometer minus 6 Grad zeigte und 99 % der Autofahrer schlichen, weil es glatt sein könnte (nur dass die Straßen allesamt trocken waren, öhhmm). Wie dem auch sei, wir waren trotzdem weit vor 8 Uhr da, aber die Pforten noch nicht geöffnet, war mir bisher auch noch nicht passiert. Und diesmal öffneten sie die Tür auch wirklich auf die Sekunde genau, grmpf. Na ja gut, sei ihnen gegönnt.

Dann konnte ich schon gleich ab ins Labor, wo die liebe Karo auf mich wartete. Ich erzählte ihr gleich freudestrahlend von den Konzertkarten von Jörn, und sie strahlte und meinte „oh, ich bekomme eine Gänsehaut, wie toll! Und ich hab dir doch gesagt, du fährst da hin!“ und streichelte mir den Oberarm 🙂 Dann versuchten wir, Porti etwas Blut zu entlocken – leider scheint er seinen Dienst endgültig quittiert zu haben, was richtig traurig ist, da meine Venen ja echt spärlich Blut geben. Das sei wohl gar nicht mal sooo selten, dass so ein Port plötzlich streikt. Ich versuche es mal so zu erklären, wie ich es gestern gesagt bekommen habe: Ich bekomme die Nadel in den Port gestochen. Flüssigkeiten reinspritzen ist kein Problem. Aber in dem Moment, wo sie die Spritze an den Schlauch zum Port anschließen und an der Spritze ziehen und einen Unterdruck erzeugen, erzeugt es im Körper auch einen Unterdruck, nämlich in dem Schlauch, der zu meiner Herzarterie führt, wo der Schlauch drin sitzt (ja, an dieser Stelle von mir ein herzhaftes BÄÄÄHHH eklig, eklig, eklig). Und in dem Moment des Unterdrucks zieht sich der Schlauch direkt an die Gefäßwand und das Blut kann nicht mehr rausfließen. Tja, shit happens. Karo erzählte mir von einer Frau, deren Port fünf Jahre drin blieb und bei der allerletzten Chemo gab der Port plötzlich Blut. Fünf Jahre lang ging es nicht – und er sollte dann entfernt und neu gesetzt werden, weil ihre Venen so schlecht geworden waren im Laufe der Zeit. Und zack, als hätte er gehört, dass dies seine letzte Chance ist, da gibt das Ding seit diesem Tag ordentlich Blut. Also der menschliche Körper ist manchmal bewundernswert und eklig zugleich.
Ich habe nur noch drei Stellen, die nur ab und an Blut abwerfen: linke Armbeuge und zwei Stellen am linken Handrücken. Leider ist mein Schmerzempfinden enorm groß geworden. Früher hat mir eine Blutabnahme am Handrücken nichts ausgemacht, heutzutage tut es mir echt weh. Man fühlt sich wie ein kleines, ningelndes, wehleidiges Kind. Aber das sei wohl „normal“, dass das Schmerzempfinden steigt, jedenfalls höre man das oft von Chemopatienten. Hmm, okay, wenn die mir das sagen, muss ich das mal so glauben. Blöder Blödmist, fühle mich eh schon wie ne Ningelwurst „wäääh Bärchi, heute tut mir das weh“, „auaaa, heute is das und das los“, „ahhh manno, bin so müde“ ningel, jammer, jaul, quietsch. Ich kann mir selbst kaum noch zuhören. Seid ihr euch mal richtig selbst auf den Keks gegangen? Ja? Stellt euch das als Dauerzustand vor, extreeeem nervig! Aber es ist ja alles nur eine Phase, ooooohhhmmmmm… (wehe das bleibt so, dann schaff ich mich selber ab 😀 )

Nachdem der Blutbildautomat fertig war, sagte Karo mir nur, dass die Blutwerte allesamt top seien, ich aber noch zu Frau Dr. Kreiss-Sender rein müsse, es könne sein, dass noch weitere Untersuchungen im Rahmen der Studie anliegen könnten. Also nahm ich im Wartezimmer Platz (das um kurz nach acht schon echt voll war). Ich kam aber relativ schnell dran und es gab keine weiteren Untersuchungen. Frau Doktor fragte mich lediglich, wie es mir geht, nach Nebenwirkungen, was mich am meisten belastet (Müdigkeit!) und bestätigte auch noch einmal, dass der Wirkstoff Docetaxel, den ich (jetzt noch drei Runden) erhalte, selten Übelkeit verursacht, sondern eher Muskel- und Gelenkschmerzen, die man auch nicht unterschätzen sollte, aber sie schrieb mir Ibuprofen 600 und Novalgin-Tropfen auf. Damit werde ich hoffentlich alles gut bremsen können.

Dann gab sie mir meinen Zettel, mit dem ich nach oben gehen durfte. Auf diesem stehen alle Medikamente, die ich oben erhalte. Also hüpfte ich regelrecht nach oben, voller Mut und Kraft – okay, und dem immer nervösen und unruhigen Gefühl, was ich, denke ich, aber nie ganz werde ablegen können vor jeder Chemo-Runde. Es ist eine Mischung aus „mit wem sitze ich heute zusammen? Vertrage ich die Runde gut? Neuer Wirkstoff, schlimmere Nebenwirkungen? Muss heute wieder jemand spucken? Ich vielleicht sogar? Wird mir komisch währenddessen? Komme ich gut heim?“ und so weiter. Und ja, einmal wurde mir sogar komisch, aber glücklicherweise nur ganz kurz. Kann aber einfach dem Umstand geschuldet sein, weil ich morgens nichts essen kann, und gestern hatte ich ausnahmsweise leider auch nix mit, was ich mir in die Futterluke hätte jagen können. Memo an mich: was zu essen einpacken, und wenn es nur blöde Aldi-Frischei-Waffeln mit Puderzucker sind.

Anyway: Es war nur noch ein Platz frei und ich landete im kleinsten Raum, wo zwei Frauen schon mitten in ihrer Behandlung steckten. Eine Frau kannte ich schon, wir saßen gestern dann das dritte Mal zusammen und unterhielten uns die gesamte Therapie wieder ausgiebig, war sehr angenehm und die Zeit ging wieder wie im Flug vorbei. Leider war die Apotheke gestern Morgen wohl im Dämmerschlaf, denn irgendwie brachten sie allen die Medikamente, aber mich vergaßen sie immer und so saß ich eine halbe Stunde herum, eh wir überhaupt loslegten. Was zur Folge hatte, dass ich die letzte halbe Stunde allein im Therapieraum saß (an dieser Stelle bitte alle mal ein mitleidiges „ooooohhh“ – danke! He, du da, ja, genau, das nächste Mal ooh’st auch du bitte mit!).
Den Wirkstoff Docetaxel, den ich gestern das erste Mal bekam (vorher waren es vier Runden EC, die häufig für mäßige bis starke Übelkeit sorgen sollen – oooh ja, kann ich bestätigen), ist also hauptsächlich berühmt dafür, dass er Knochen-, Gelenk- und Muskelschmerzen verursacht. Auch eine häufige Nebenwirkung ist das Verfärben von Finger- und/oder Fußnägeln oder sogar das komplette Ablösen der Nägel. Manche Frauen lackieren sich die Nägel, andere schwören darauf, sie kurz zu halten, andere machen gar nix.
Die Forschung der Medizin fand dann eines Tages heraus, dass das Tragen von Coolpacks dazu positiv beiträgt, dass sich diese mögliche Nebenwirkung unter Umständen damit verhindern oder zumindest stark einschränken lässt. Diese Coolpacks kann man sich vorstellen wie Kühlkissen in Topfhandschuhform – für Hände und Füße. Man muss sich dünne Baumwollsocken und -handschuhe sowie zwei Handtücher mitbringen. Und dann sieht man so aus:

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Ein Handtuch unter dem Fußhocker, ein Handtuch auf dem Schoß, denn die Coolpacks kommen nicht aus dem Kühlschrank, neeheein, die  Dinger landen frisch aus dem Eisschrank auf den Gliedmaßen – daher sind Handschuhe und Socken Pflicht. Und wenn es zu kalt wird, dann kurz mal ausziehen. Die Kälte soll aber eben während der Chemo die Durchblutung in diesen Bereichen bremsen, damit der Wirkstoff sich dort nicht komplett entfalten kann. Also Augen zu, an was Warmes denken, und durch.
Wie manche treue Leser von euch ja wissen, bin ich ja Miss-Oberpingelig, die immer alles nach einmaliger Benutzung in der Waschmaschine waschen muss und so. Und darum seht ihr auch richtig, dass ich die Decke, die meine liebe Schwester mir einen Tag vor meinem Geburtstag schenkte, mit zur Chemo dabei hatte. Dort liegen ja Decken, aber ich mag einfach keine nutzen, mit der sich schon x andere Frauen zugedeckt haben. Mag albern sein, aber in den Decken steckt ja auch deren jeweiliger Wirkstoff. Also es wird einem auch angeraten, sobald man nach Hause kommt, sich komplett umzuziehen, weil man während der Therapie ja auch allerhand Wirkstoff bereits wieder ausdünstet. In den kommenden Stunden und Tagen nach der Chemo natürlich auch. Darum soll man sechs Stunden nach Therapieende daheim auch unbedingt duschen gehen und sich erneut umziehen, was ich auch wirklich immer tue. Auch wenn mir nach den ersten vier Chemo-Runden gar nicht danach war, weil dann die Übelkeit (langsam) einsetzte.

Die Stunden vergingen also und ich merkte, dass ich immer müder wurde. Ich nehme mal an, dass das wieder dem Emend geschuldet war, die Tablette gegen Übelkeit, die man mir letztes Mal für die Chemo-Runde 5 mitgegeben hatte. Es stellte sich aber heraus, dass das falsch war, hätte ich gar nicht mehr nehmen müssen. Schade, ich mag Medikamente gegen Übelkeit, Prophylaxe ist doch die halbe Miete 😀 Na ja, ich watschelte irgendwann auf die Toilette – denn wo viel Flüssigkeit rein kommt, will auch viel wieder raus. Und ich fühlte mich echt wie betrunken. Da ich nie(!) Alkohol trinke, verabscheue ich dieses Gefühl auch wirklich, aber da muss ich leider durch. Ich kann nur hoffen, dass es nächste Runde besser wird, wenn ich Emend nicht mehr einnehme.

Irgendwann war der letzte Tropfen Kochsalzlösung durch Porti gelaufen und die Pumpe piepte – ich wurde abgestöpselt und es hieß: „…steinchen, du hast eine weitere Runde geschafft, yeah!“ Und ich weiß auch nicht, aber ich musste bei diesem Satz schon etwas schlucken, weil mir einfiel, dass – sofern alles gut geht, ich diesen Satz am 16. Januar 2017 – hoffentlich für eine lange Zeit, oder traumhaft schön, aber zu schön um wahr zu sein, das letzte Mal hören würde. Aber gehen wir mal einen Schritt nach dem anderen, nicht wahr?

Ich packte meine Sachen zusammen und sah noch mal in mein Beutelchen mit von der Apotheke frisch gepackten Medikamenten. Und mir fiel auf, dass auf meinem Zettel stand:
Tag 5 – 12: Ciprofloxacin 500 mg 1×1
Nanu? Erstens sagte mir Mariola nach meiner letzten Chemo-Runde doch, dass ich beim nächsten Mal kein Antibiotika mehr bekäme, und zweitens hatte ich Ciprofloxacin ja nur die ersten beiden Runden bekommen, das war das AB, das vermutlich bei mir nie richtig angeschlagen hat, da ich ja immer Fieber bekam, als die Neutropenie einsetzte, also wenn das Immunsystem runterfuhr. Daraufhin stellte Dr. Lorenz ja auf Cefuroxin um. Dies sagte ich Mariola, und in meinem Medikamentenbeutel war aber weder Cipro noch Cefu. Sie sah mich verwirrt an. „Wie, Schatz, welches AB brauchst du denn nun?“ Aber da ich so einen gefühlten Besoffski-Kopp hatte, bat ich sie kurz zu warten und schlug doch tatsächlich auf meinem Handy meinen Blog auf, um in meinem Medikamentenplan nachzusehen (so, da war dieser banale Blog doch tatsächlich mal zu was nütze!). Nein, Cefuroxim stand da. Mariola schien mir allein nicht zu glauben und ging in ihrem PC gucken – aber kam wieder und bestätigte meine Aussage und rief in der Apotheke unten an, damit die mir schnellstens eine Packung hochbringen. Denn das Taxi war schon bestellt und ich fühlte mich langsam echt couchreif. Die Tabletten kamen auch zügig und keine Minute später war der Taxifahrer auch schon da. Der lief aber so schnell aus der Praxis heraus, wo ich nicht mal meine Jacke anhatte. Sehr nett, pff. Ich schlich ihm hinterher und dann ging es auch schon nach Hause.

Daheim angekommen war es mucksmäuschenstill, denn Romy, Mick und ihr Papi waren bei Romys Logopädin. Ich zog mich also um und bezog meine heilige Burg, äh, Couch. Dort tippelte ich kurz mit ein paar auserwählten Liebsten über Facebook und merkte, wie mir dauernd die Augen zufielen. Ich war schlichtweg t-o-t-a-l müde. So müde wie noch nie nach einer Chemo. Also Laptop zur Seite, Augen zu und weg war ich. Aber nicht lange, dann ging geräuschvoll (danke, liebster Ehemann, du kannst einfach nicht rücksichtsvoll und leise sein, ich weiß das) auf und Romy stürmte schon herein. Sie erzählte und redete, aber ich bekam nur die Hälfte mit, schlich auf die Pipibox und ich glaube ich legte mich danach – nee, halt, dann gab es erst Essen (die schlaue Chemonica hatte Sonntag nämlich noch mit ihrer letzten Kraft nen leckeren Schweinebraten gezaubert, deren Reste wir gestern nur aufwärmen brauchten) und dann versackte ich noch mal für ein paar Stunden(?), die mir aber auch ganz gut taten. Zwischendurch wurde ich einmal kurz wach und dachte „aua, fühlt sich an, als würdest du eine Grippe bekommen“, so fühlten sich die Muskeln an. Aber als ich erneut einschlief und wieder aufwachte, war es schon wieder fast weg.
Ich schlich dann duschen, aß Abendbrot und machte noch etwas am Laptop rum. Und so ging Chemo-Tag 1 langsam vorbei. Bis um kurz nach Mitternacht die Schlafzimmertür plötzlich aufging und Romy im Wohnzimmer stand. Boah hab ich mich erschrocken! Sie stolperte zu meiner Couch, legte ihren Kopf an mein Fußende und erklärte mir fast weinend, sie hätte böse geträumt und flehte mich an, bei mir im Wohnzimmer auf der anderen Couch zu schlafen. Natürlich konnte ich ihr diesen Wunsch nicht abschlagen. Ich roch, dass sie Pupu in die Windel gemacht hatte (ja, sie ist leider noch nicht trocken, habe ich, glaube ich, hier schon mal erklärt) und ich bekam total Angst, dass sie sich von der Logopädin oder irgendwo anders Noro oder sowas eingefangen hatte. Ich werde durch den Krebs langsam echt zum Hypochonder. Aber ein Infekt hat mich bereits mal ins Krankenhaus gebracht und Noro und Krebs ist, glaube ich, die im wahrsten Sinne beschissenste Kombination, die man wohl haben könnte. Der Infekt über vier Wochen inklusive Ohrenschmerzen, HNO-Besuch und nicht enden wollendem Dauerhusten mit gelbem Schleim waren jedenfalls Lehrgeld genug und solange mein Immunsystem so beeinträchtigt und mein Körper so geschwächt ist, bin ich extrem vorsichtig geworden. Darum gehe ich ja seit Therapiebeginn kaum mehr einkaufen (2x sei 19.09. 😦 ), meide Menschenansammlungen (ja, Platznehmen im Wartezimmer beim Chemo-Doc ist für mich grauenvoll!), ich kann dieses Jahr nicht mit auf den Weihnachtsmarkt mit Romy, Mick und Jörn, und ich muss einfach aufpassen – wie auch immer man das am besten macht, wenn man Viren und Bakterien nicht sehen kann. Na ja, man wäscht sich gefühlte 300x die Hände am Tag, desinfiziert, vermeidet die Außenwelt und hofft, dass keiner der Familie was anschleppt.
Daher auch wirklich die Bitte an alle Freunde, Familienangehörige und Leser, die irgendwie vorhaben, mich besuchen zu wollen: Das ist wahnsinnig lieb und ich würde mich unter normalen Umständen wirklich sehr freuen, aber sobald ihr auch nur ein kleines Kratzen im Hals bemerkt – bitte, bitte, kommt nicht hierher, ich nehme euch das nicht übel, im Gegenteil! Eine falsche Bewegung und mein Zieldatum 16.01.17 ist Geschichte und ich bin – je nach Erkrankung – mindestens zwei bis vier Wochen später erst fertig.

Womit wir beim nächsten Punkt wären: Ansteckungsgefahren. Romy war ja kürzlich krank, hatte hohes Fieber und ich lebte in Dauerangst, ob und wann es mich treffen könnte. Glücklicherweise blieb es nur bei ihr dabei und sie wurde wieder gesund. Es war also wieder an der Zeit, dass sie in den Kindergarten soll. Dann schrieb mir die Leitung, dass Magen-Darm rumgehe, jedenfalls hätten sich wohl Kinder übergeben. Ich hatte vor der Chemo Bescheid gegeben, dass man mir jegliche Erkrankungen, gerade MD, bitte umgehend meldet, da Romy dann nicht kommen würde. Ja, haltet mich für übertrieben, aber das werde ich jedes Jahr so handhaben, da ich mein Kind dieser Gefahr einfach nicht aussetzen mag. Klar, MD kann man sich immer und überall holen. Aber wenn die Krankheit ausgeschrieben wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit doch sehr hoch. Und diese Ansteckung hat keinerlei Nutzen. Würden wir hier über eine einmalige Ansteckung mit Kinderkrankheit xy reden, bei der danach eine lebenslange Immunität herrschen würde, hätte ich ja noch ein gewisses Maß an Verständnis, dass Romy dann eben „da durch müsse“. Aber Noro, Rota und Co. braucht einfach niemand. Bin ich eben ein Pingel 😉

Wir ließen Romy also daraufhin noch daheim. Aber der Tag, an dem sie nun wieder zum Kindergarten sollte, näherte sich. Schließlich soll sie ihren gewohnten Alltag beibehalten. Ich redete also mit ihr darüber, dass sie bald ihre Freundinnen alle wiedersehen würde und die Kinder sie sicher schon vermissen. Aber bei Romy kam keine Freude und Euphorie auf, die sonst immer da war. Im Gegenteil, sie klammerte sich an mich, setzte sich auf meinen Schoß, hatte Tränen in den Augen und sagte mir, dass sie lieber bei Mami und Mick sein möchte. Und Papi. Und Mausi. Sie mag nicht in den Kindergarten. Hmm, Mist, und nun? Jetzt ist guter Rat teuer. Da musste ich abwägen: Ist es jetzt ihre Angst, weil sie so lange nicht da war und die Eingewöhnung am Anfang schwierig? Oder möchte sie wirklich wegen mir daheim bleiben? Ich ließ das Thema vorerst auf sich beruhen, aber man merkte die Tage davor schon, dass sie sehr anhänglich auf mich war, mich knuddelt, küsst, umsorgt, mir Trinken bringt, mich zudeckt usw. Sie kümmert sich einfach ganz toll um mich, macht sich Sorgen, strich mir erst gestern kurz vor dem Einschlafen über die Wange und sagte „schade, dass du noch krank bist Mami!“ – Und da versuch mal einer die Tränen zurück zu halten, schnief. Ja Romy, ich finde das auch sehr schade.

Jedenfalls redete ich abends in Ruhe mit Jörn und beriet mich mit ihm. Ich hatte lange überlegt und kam eher zu der Überzeugung, dass es nicht viel Sinn habe, sie dieses Jahr noch in den Kindergarten zu schicken (an diesem Tag waren es noch 12x bis zu den Ferien). Jörn aber war ziemlich dagegen, ihr zuliebe. Sie solle ihren Alltag haben, ihre Freunde, Ablenkung, nicht den ganzen Tag Mami auf der Couch und irgendwie nichts erleben – womit er absolut recht hat! Aber ich musste eben auch daran denken, dass die Ansteckungsgefahr mit jedem Tag, den sie geht, zunimmt. So – relativ – kurz vor meinem Ziel, meiner Lebenschallenge. Dazu gesellt sich das Problem, dass Kim, die gute Seele, die Romy immer vom KiGa abgeholt hat, sie ab dem neuen Jahr nicht mehr abholen kann, da sie dann schulisch bedingt keine Zeit mehr hat. Von diesem Umstand wussten wir von Anfang an und das wäre unter „normalen Bedingungen“ auch kein Problem gewesen, da wären es ca. 14 Tage, vielleicht drei Wochen, bis ich sie hoffentlich selbst wieder fahren kann. Die letzte Chemo habe ich – voraussichtlich – ja am 16.01., anschließend (ich weiß leider noch nicht, ob direkt im Anschluss, oder x Wochen Pause dazwischen) beginnt ja die Strahlentherapie, wo ich wohl sechs Wochen lang in die Klinik Celler Straße muss, nur für wenige Minuten, aber eben fünf Mal die Woche. Und das jeden Tag zur gleichen Zeit. Also am 16. letzte Chemo, danach gucken, wie lange es mir nicht so gut geht, dann setzt die Neutropenie (hoffentlich ein letztes Mal) ein, also frühestens Ende Januar sollte ich dann einen Kindergarten betreten, um mir nicht frühzeitig einen Infekt zu holen. Bedeutet also leider, dass Romy jetzt bis ca. Ende Januar daheim bleiben „muss“. Das erklärte ich ihr so kindgerecht, wie ich nur konnte. Aber sie schien – und scheint – einfach aktuell nur glücklich zu sein, bei mir sein zu können. Und das nehmen wir nun einfach mal so hin. Ich habe meine Kinder sehr, sehr gerne um mich, ich liebe die beiden Mäuse über alles, eine unbeschreibliche, nie enden werdende Liebe. Auf der einen Seite tut es mir jetzt so leid, dass ich sie durch meine doofe Krankheit ungewollt so an mich binde, andererseits gibt sie mir so unendlich viel Kraft, ich lache, ich weine Freudentränen, ich kuschele, knutsche sie ab, lobe sie, wir üben ihre Aussprache zu verbessern und sie versüßt mir mit ihrer Anwesenheit einfach den Alltag, weil ich schlichtweg überhaupt keine Zeit finde, an ein „was wäre wenn“ zu denken.

Vorhin ertappte ich mich dabei, wie ich wieder die Diagnoseschlüssel meines Tumors googelte. Von Metastasen las, wie schlimm es sei, wenn Lymphdrüsen befallen seien (ja, danke Google, überlebe ich morgen noch oder war es das heute schon?), aber dennoch steigt diese Panik dann in einem auf. Und dann fand ich glücklicherweise das kleine rote x oben rechts und setzte der dummen Sucherei ein Ende – just weil Romy in dem Moment ins Wohnzimmer kam, um mir eines ihrer Kunstwerke zu schenken, das sie eben gemalt hatte. Auf jedem zweiten Blatt steht inzwischen ihr Name, sie kann ihn neuerdings schreiben und das wird auch gründlich geübt.

Ich muss nun wieder abwarten, was die Tage bringen. Vorhin bekam ich etwas Kopfweh, und man sagte mir ja bei der Übelkeit schon, ich solle nie Heldin spielen, sondern gleich was einnehmen. Also nahm ich vorhin eine Ibu und binnen Minuten war dann auch Ruhe. Und so werde ich das beibehalten. Ich will nix beschreien, aber für Tag 2 war das heute wirklich ein Tag, über den ich nicht meckern darf. Die größte Nebenwirkung war heute die Müdigkeit. Ich habe eh schlecht geschlafen, weil ich durch jeden Dreher, Seufzer und Stöhner von Romy neben mir hoch schreckte, hatte sogar den Mülleimer griffbereit stehen, weil ich einfach Bammel hatte, dass sie doch noch spucken würde. Und um vier Uhr morgens konnte ich gar nicht mehr einschlafen, machte mir über Magine TV App auf dem Handy eine Wiederholung von „Inas Nacht“ an, weil ich merkte, wie ich mich in die Grübelei und Angst vor MD/andere Krankheit bei Romy reinsteigerte und döste gegen Sechs noch mal weg. Wurde dann aber wach, weil ich hörte, wie Mick im Schlafzimmer das Quengeln anfing. Jörn hatte ihn „ausnahmsweise“ mit rüber genommen. Normalerweise kümmere ich mich ja nachts um Mick, aber da ich an Tag 1 nie weiß, wie es mir nachts geht, hatte ich Jörn gebeten, zumal er heute noch frei hatte. Wenn er arbeiten muss, versuche ich den Kleenen immer zu nehmen, Jörn braucht schließlich seinen erholsamen Schlaf.

Ich döste kurz darauf noch mal weg und gegen viertel nach Sieben hörte ich ein Flüstern: „Mami? Maaami?“ und Romy hatte ausgeschlafen. Sie wusste überhaupt nichts mehr davon, dass sie Pupu gemacht hatte. Ja, dass sie böse geträumt hatte. Aber die Sache schien für sie erledigt zu sein. Es war Morgen, sie wollte an ihre drei(!) Adventskalender – hey, nicht geplant gewesen: Einen durfte sie sich von uns aussuchen, es wurde der Playmobil-Kalender mit den Piraten, einen schenkten Oma und Opa (auch Playmobil, der mit der Eisprinzessin) und einen bekam sie von Jörns Onkel und Tante zugeschickt, der liebevollste von allen – nämlich selbstbefüllt mit Schokotalern, Pixibüchlein und bestimmt noch weiteren tollen Kleinigkeiten. Und dann fiel ihr ein, dass ja heute Nikolaus ist! Das zögerte ich aber noch etwas hinaus, sodass Mick und Jörn noch eine Weile schlafen konnten. Immerhin hatte der Nikolausi auch für Mick zwei Geschenke in neben seine kleinen Puschen gestellt.

Wir vertrödelten also noch etwas die Zeit und gingen schließlich die beiden Männer wecken, kuschelten uns noch zu den beiden ins Bett und standen dann auf, um die Nikolaus-Neugier zu stillen.
Die liebe Omi hatte uns noch Frühstück an die Tür gehangen, so konnte Romy ein frisches Rosinenbrötchen vernichten und ich hatte Schoko-Eclairs, mhhhh nom nom!

Romy und Mick scheinen sehr brave Kinder gewesen zu sein, es war keine Rute vor der Tür zu finden. Dafür bekam Romy Schokolade mit Igel-Plüschtier, ein „Verrücktes Labyrinth“-Spiel mit der Eiskönigin, das wir heute ausgiebig spielten, und eine Hörspiel-CD von Benjamin Blümchen („und der Zoo-Kindergarten“, aber für die interessierte sie sich heute überhaupt nicht). Und einen Schokiweihnachtsmann.
Und von Omi, die wohl wieder mal zu viel Geld hat, bekam sie noch einen Schlaf- bzw. Hausanzug von Anna und Elsa – darüber freute sie sich auch sehr.
Mick bekam vom Nikolaus eine Rassel von vtech, ein kleines Holz-Auto und zwei neue Nunnis. Schon recht viel für Nikolaus, das ist richtig. Aber das kommt zusammen, wenn schenkfreudige Eltern und schenkfreudige Omi auf liebe, zauberhafte, ich möchte behaupten recht gut erzogene Kinder treffen. Na ja, ein Kind ist gut erzogen, beim anderen ziehen wir noch (wohl wortwörtlich, müssen wir tatsächlich aktuell sein Beistellbettchen verkaufen, dieser Junge ist viel zu groß, heul!). Angedacht war, dass wir dieses Bett mindestens(!) sechs Monate nutzen. Ich meine, das Ding hat eine Liegefläche  von 90 cm. Aber nein, da sind am Kopf- und Fußende je keine 10 cm Platz mehr. Und er hat den Trick raus, dass man sich super auf dem Rücken liegend mit den Füßen nach oben bewegen kann – bomm, Kopfaua, Unmutsweinerei. Also eine Runde Wehmut auspacken, wie schnell die letzten fast fünf Monate vergangen sind, die ich gefühlt nur im Nebel wahrnehme. Aber alles Jammern hilft nix, mein Babybär wird nicht mehr kleiner. Mein letztes Baby ist im vollen Inbegriff, zum Kleinkind heranzuwachsen. Ja, ich weiß, der erste Geburtstag dauert schon noch eine Weile. Aber er ist halt schon so groß, passt bequem in Größe 74, Bodys in 80 passen super, er ist schwer, mopsig, mein Pummelbär. Und er lacht so goldig, weint kaum, schläft oft durch nachts. Und dennoch weiß ich, dass ich demnächst mit der Beikost beginnen „muss“ (wobei er aktuell noch den Zungenstoßreflex verstärkt hat, da brauch ich noch keine Sorge haben). Er scheint ja auch noch satt zu werden, aber wir sind bei vollen 8 Einheiten Milch, also 240 ml pro Mahlzeit. Wir geben bis heute Pre und auf 1 möchte ich nicht umsteigen, wenn es nicht sein muss. Aber ich würde den Beikoststart gerne noch etwas hinauszögern. Denn ich kann leider nie garantieren, ob es mir jeden Mittag gut geht, ihm Brei zu machen. Ich würde auch schon gern, wie bei Romy damals, versuchen, Brei erst einmal selbst zu kochen, sooo ewig dauert das ja nicht. Aber ich darf nicht vergessen, dass mich der kleinste Pups momentan alle Kraft kostet. Romy fand meinen Brei ja komplett blöd und hat gekaufte Gläschen bevorzugt. Aber ich möchte Mick den selbstgemachten Brei zumindest mit gutem Gewissen anbieten. Na mal sehen, was ich mache. Er ist jedenfalls aktuell ein zufriedener Babybär, auch wenn ich immer das Gefühl und schlechte Gewissen habe, dass er viel, viel, viel zu kurz kommt, bei Romy hat man so viel mehr gemacht. Spaziergänge, spielen hier, stillen, stillen, stillen (sie kam ja dauernd!). Ich weiß nicht, ob ich dem Krebs zu viel zuschiebe oder ob das eben das traurige Phänomen des nicht-Erst-Kindes ist. Beim ersten hatte man gefühlt noch ewig viel Freizeit – für alles. Aber Mick läuft hier so nebenher. Hm, vermutlich irgendwo normal, ich weiß es nicht. Oder ich rede es mir schön.

Sooooo liebe Leser, falls ihr das hier lest, dann darf ich euch gratulieren. Ihr scheint nicht eingeschlafen zu sein. Hab ich mich doch heute mal wieder enorm kurz gehalten, was? Jaa, okay, hört auf zu lachen.

Zu guter Letzt fällt mir gerade noch ein, dass ich gestern Abend mal wieder bei einem Facebook-Gewinnspiel gewonnen habe, das hat mich enorm gefreut! Ich hatte es mir so gewünscht, weil man eine Jackenerweiterung gewinnen konnte, die man in seine Jacke mit Reißverschlüssen befestigt. So kann man sein Kind ins Tragetuch oder Tragehilfe packen, die Jackenerweiterung mittels Reißverschlussadaptern in die Lieblingsjacke zippen und schon ist der Babyrücken vor Wind und Wetter geschützt. Ich wollte mir dieses Teil schon lange bestellen, aber bisher war immer viel zu viel Monat am Ende des Geldes übrig, und so ein Teil ist mit 50,- nicht mal eben so gekauft (jaaa, ja, sagt die Frau mit 80,- Koala-Stiefeln und DM-Konzertkarten für über 200,- Kröten, aber hey – das waren Geschenke von Jörn!). Ich kriege ja Elterngeld, aber das geht eben für die Kinder drauf, ein paar Wintersachen bestellt und schon fragt man sich, wann bitte der nächste Fünfzehnte des Monats ist. Wie dem auch sei, nun habe ich so eine tolle Erweiterung gewonnen, die morgen schon geliefert wird. Und anstatt in schnödem Schwarz sogar in tollem Grau mit weißen Sternen und dazu eine Kletttasche, in dem man Klinkerkram wie ein Spucktuch oder etwas Kleingeld verstauen kann. Jaaa, ich gewinne öfter mal bei FB-Gewinnspielen (will mich das Schicksal etwa trösten? „Hey komm, ja, du hast Krebs – aber sieh mal, du hast nen Babybody/Gutschein/whatever) gewonnen!“ Oder will es mir damit sagen „komm, du gibst bald den Löffel ab, aber freu dich noch mal kurz“?).
Dazu bekomme ich so oft und viele so wunderbare, unbeschreiblich schöne Geschenke von Freunden, Verwandten und tollen Personen, die ich ausschließlich durchs Internet „kenne“ (und von manchen weiß ich kaum etwas, nicht wahr Frau St. aus B. F.? 😉 ) und gerade ihre Pakete sind mit so viel Liebe, Herzblut und sorgfältig ausgesuchten Sachen bestückt, dass ich jedes einzelne Mal das große Plärren beginne, wenn wieder ein Paket eintrudelt. Was natürlich nicht heißen soll, dass ich mich nicht über alle(!) Pakete, Päckchen und Karten freue, das sei ja wohl mal klar wie Kloßbrühe, ihr unbeschreiblich tollen, liebevollen, fürsorglichen Leutchen! ❤ Und ich rotze hier so oft alles voll und schluchze, bin völlig geplättet von euren Ideen, wie ihr Kartons und Karten verziert, tolle Worte findet, alles schön einpackt, dekoriert, euch nen Kopf macht, was mir gut tut, immer(!) richtig damit liegt…
Und ja, auch wenn ich mich wiederhole und ihr schon unter Brechreiz leidet – ich habe nicht die geringste Idee, wie ich mich je revanchieren soll. Denn ich habe nicht die finanziellen Möglichkeiten, euch alle so reich zu beschenken, wie ihr es tut. Ich habe nich die Ideen, die vielleicht nicht viel kosten und euch dennoch eine Freude bereiten könnten, weil ich nicht weiß, was euch freuen würde. Und mal ehrlich – kein Mensch freut sich über, tja, keine Ahnung, was soll ich tun? Jedem von euch einen Papierflieger falten? Das wäre so die einzige Spontanidee. Ein weiterer Vorschlag wäre gewesen, euch eine Haarlocke von mir zu schenken, aber, äh, na ja, wo nix is…

Aber vielleicht fällt mir eines Tages, wenn mein dummes Chemobrain sich mal etwas erholt und ich mich nicht dauerhaft bekloppt fühle, noch etwas ein, für jeden Einzelnen von euch, ob Schwester, Internetfreundin oder Halb-Nachbarin. Ich würde mir so wünschen, euch auch glücklich machen zu können, auch wenn es nur nach und nach sein kann, ob aufgrund mangelnden Kleingeldes oder Einfallsreichtum. Oder verkürzter Lebenszeit?

So, ihr verrückten Kröten. Nun lasse ich die Tasten vom Laptop wirklich endlich ruhen. Aber ich soll die Fingerchen ja schön in Bewegung halten, das beugt Polyneuropathien, also Missempfindungen in Händen und Füßen vor.

So long – wir lesen uns bald wieder, oder im besten Fall nicht, denn wenn Chemonica nix schreibt, dann isses so schnarchöde und die Nebenwirkungen machen Partypause.

Schauen wir mal – bis bald, eure Kahlkopfbraut!

P.S.: Für Nini – ich bin für euch da, so gut ich kann – und in Gedanken ganz oft bei euch!

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Autor:

Monica L., alias Chemonica, geboren und wohnend seit 30.11.1982 in Braunschweig. Glücklich verliebt seit 2001 und verheiratet seit 2010 mit Jörn (lordlaui), zudem fast vor Stolz platzende Mami von Romy (*19.09.2012) und Mick (*12.07.2016). Am 11.07.2016 warf mir die Diagnose Brustkrebs gehörig einen Knüppel zwischen die Beine (G3, triple negativ, 2,5 cm, 4/10 befallene Lymphknoten etc.) und aktuell setze ich - hoffentlich - alles Machbare ein, um wieder krebsfrei zu werden.

3 Kommentare zu „Chemo-Runde 5 von 8 – Check!

  1. Das größte Geschenk, das Du uns allen machen kannst, ist gesund zu werden, Liebes!
    Verliere bitte niemals Deinen Sarkasmus, er ist so wunderbar, ich musste oft zu lacken, obwohl ich Tränen der Rührung in meinen Augen hatte/habe. Maus, Du bist so eine starke Frau. Ach ja, und sorg‘ Dich nicht, zu viel zu schreiben. Zu viel gibt’s nicht, wenn Du viel schreibst, weiss ich, dass es Dir ein bisschen besser geht.

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  2. 🙂 Ich find , das hat sie gut gesagt, die Niki. 😉 Und es hat doch keiner was davon,wenn du deine Post vollschnodderst😃. Laß das mal lieber. Freu dich ein bißchen dran. Und denk dran, daß wir alle ganz oft und ganz fest an dich denken. ☺

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