Sonntag, 14.07.2019: „Tavor-Filmriss“

Ich höre Stimmen neben mir. Mehrere. Bin aber zu müde, um die Augen zu öffnen. Werde geschoben. Höre leise Wortfetzen wie „darf ECHT nicht wahr sein“… Türenklappern. Ich liege im meinem Zimmer.

Arzt mit Papier im der Hand, DIN-Normen. Schriftstücken. Ich liege noch im Bett. Hm? Aber ich liege hier doch alleine? Ich werde unruhig. Was war hier passiert? Dafür bin ich aber noch zu dusselig. Wieso liege ich hier und man hatte geschimpft? Hä? Was ist denn hier wieder los? Ich warte mal ab. Augen geschlossen halten. Warten. Aber niemand scheint mehr zu kommen. Ist für die das jetzt schon durch? Unruhe kommt bei mir hoch. Was ist diesmal daneben gegangen wofür ICH nichts konnte?

Die Zeit verging nun. Halbe Stunde nun etwa her. Gekommen ist niemand mehr. Und ich überlege wie eine olle Kuh, ob das, was ich alles für echt hielt, nichts weiter war als ein ganz naiver, nur in meinem Kopf existierender Film, wie man dazu so schön sagt.

Ich beginne, mich wie der letzte Trottel zu fühlen. Bin es wohl auch langsam. Fühle mich von mir selbst verarscht. Elendes Tavor.

Keine Dermatologie heute und dazu schiebe ich einen Film von etwas, das es so nie gab.

Der Horror geht weiter. Jemanden nach der Wahrheit fragen werde ich wohl nie, zu große Scham.

Autor:

Monica L., alias Chemonica, geboren und wohnend seit 30.11.1982 in Braunschweig. Glücklich verliebt seit 2001 und verheiratet seit 2010 mit Jörn (lordlaui), zudem fast vor Stolz platzende Mami von Romy (*19.09.2012) und Mick (*12.07.2016).

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