27.07.2019: Und wieder Neuigkeiten!

Hallo ihr Hasen!

Wenn man denkt, es ist ruhig…

Eben kam Schwester H. nochmals zu mir. Sie ärgere es. „Was?“ – „Weil bei Ihnen SO viel schief läuft!“

Mein Ultraschall der Schilddrüse wurde storniert. Warum? Weil es falsch angemeldet wurde. Ich kann mal wieder nicht beschreiben, wieso ich noch immer traurig bin, dass es mal wieder versemmelt wurde. Ich habe nicht mehr die Kraft, mich aufzuregen, ich resigniere einfach. Ein neuer US sei angemeldet. Wann dieser Termin komme…? Abwarten… Natürlich. Klar. Was sonst?

Zudem hat sie mit dem diensthabenden Arzt (Dr. W., der Name sagt mir leider gerade nichts…) geredet. Also: Das war Quatsch, dass man mir gestern bei der Visite sagte, dass ein PET-CT so aufwändig und vor allem teuer sei. Klar, jede Untersuchung kostet Geld, aber das sei nicht das Problem und ja auch nicht diskutabel. Was ich brauche, soll ich kriegen.

Aber: Ein PET-CT mache man, wenn man METASTASEN im Körper vermutet. Meine Meta war ja im Kopf, das ist sicher. Wir suchen bei mir ja den Primärtumor. Und die Onkologen werden nun zu Rate gezogen, ob es in meinem Fall sinnvoll ist, mich noch mehr Strahlung auszuliefern, ich habe ja auch schon hier einiges an Untersuchungen gehabt.

Bei der Kopf-Bestrahlung sei wohl diese Maske unangenehm, und „Kopf-Patienten“ bleiben wohl in der Regel zwei Wochen stationär (wäre ich dann bei Woche 5…). Nebenwirkungen: Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen. Alles kann, nichts muss. Freudige Aussichten…

Meine Tage mit Heidi hier in der Salzdahlumer Straße scheinen damit nun gezählt. Wer weiß, was mich in der Celler Straße erwartet? Wer? Welche Diagnosen? Wie viele Betten in einem Zimmer? Nicht nachdenken…

Generell weiß ich nur eins: Ich habe diese unbändige Traurigkeit in mir. Also stopfe ich mir nun meine Kopfhörer in die Öhrchen, lausche meinem geliebten Rick Astley und denke mal an gar nichts. Mal sehen, ob das klappt. Und wenn Heidi heute Nachmittag hier ne volle Hütte bekommt, verkrieche ich mich mit meinem Strickzeug in den Aufenthaltsraum und schaue was am Laptop oder so. Ich bin traurig.

Update 14:40 Uhr: Herr Dr. O. habe Rücksprache mit „dem Arzt“ (wie ich solche Aussagen liebe…) gehalten: Clexane (Blitverdünner, Bauchspritze) wird bei mir abgesetzt. Wenigstens etwas! Ich latsche eh hier rum und bin halb ausgebildete Pflegekraft.

Bis später!

Autor:

Monica L., alias Chemonica, geboren und wohnend seit 30.11.1982 in Braunschweig. Glücklich verliebt seit 2001 und verheiratet seit 2010 mit Jörn (lordlaui), zudem fast vor Stolz platzende Mami von Romy (*19.09.2012) und Mick (*12.07.2016).

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