28.07.2019: Der Sonntag³

Guten Morgen, ihr Lieben!

Ein neuer Tag, ein neues Glück.
Ich bin gestern gegen 22:00 Uhr schlafen gegangen, und habe, zwar mit Unterbrechungen, aber bis 05:00 Uhr mehr oder weniger gut geschlafen. Ich werte das als großen Fortschritt!

Es ist gerade mal 06:16 Uhr und ich könnte schon lange was mampfen, wenn man nicht erst ab 07:00 Uhr aufwärts seine Tabletten bekäme (meine Schilddrüsen-Tablette muss ich immer 30 Minuten vor dem Frühstück einnehmen). Ich könnte schon ein Pferd verschlingen, muss aber noch geduldig sein 😦

Gestern Nachmittag empfing Heidi Besuch von ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn. Obwohl ich sie vorher mehrmals fragte und sie bejahte, dass ihr Mann und die Enkel auch kämen, und der Sohn auch, waren aber nur die beiden da. Na ja, auch egal. Ich nahm mir zeitnah mein Strickzeug und Handy mit Kopfhörern und machte es mir im Aufenthaltsraum gemütlich. Na ja, Ruhe hat man da leider überhaupt nicht, aber ich brauchte einen dringenden Tapetenwechsel.

Gegen 18:00 Uhr schrieb ich Heidi dann den neuesten Klatsch und Tratsch: Ich hatte den Mann von Frau A., die 81-jährige Dame, die eine Weile mit mir im IMC lag, getroffen. Letzten Sonntag sei sie nach dem Frühstück aufgestanden, habe sich herumgedreht und sei hingefallen – Oberschenkelhalsbruch, wurde in der Holwedestraße operiert. Und am Kopf sei wohl auch etwas, aber das habe ich nicht genau verstanden, also ob sie sich beim Sturz nochmals verletzt hat, oder ob man zufällig einen weiteren Befund gefunden hat? Egal. Jedenfalls schrieb ich das Heidi, weil wir uns die letzten Tagen schon Sorgen gemacht hatten. Sie schrieb schließlich, dass ihr Besuch weg sei, und so packte ich mein Zeug ein und ging wieder zurück ins Zimmer.

Wir aßen Abendbrot und verbrachten den Abend einigermaßen ruhig und schauten beide (auf unseren jeweiligen Fernsehern) „Wer weiß denn sowas XXL“. Leider überkam mich recht früh die Müdigkeit, aber man muss dazu sagen, dass die TV-Geräte hier SO asbach-uralt sind, dass ich – und auch Heidi – nicht annähernd etwas erkennen können an diversen Schriften, die eingeblendet werden. Und irgendwie flackert das Bild auch widerlich, man ist ja HD-LED-TV-Netflix-Fire-TV-sonstwas-geschädigt-verwöhnt von zuhause aus.

Dann kam die allabendliche Schwester mit ihrem Rollwägelchen, ließ mich bis auf die Frage nach der Schmerzstufe in Ruhe (Clexane und Tavor brauche ich nicht mehr) und so ging der Abend langsam zu Ende.

Nun schaue ich mal, was der frühe Morgen, Vormittag, Mittag, Nachmittag und Abend bringen wird, wie oft ich heute in die Tasten hauen muss, nur da heute ja nicht mal Visite sein wird, kann ich es wohl heute ruhiger angehen lassen. Und was werde ich um 11:40 Uhr auf jeden Fall gucken? Na? Na? Ja, ich weihe euch in eines meiner Geheimnisse ein: Ich schaue sonntags wahnsinig gern den ZDF Fernsehgarten… Ja, richtig. Ihr könnt euer Lese-Abo in diesem Moment kündigen. Ich weiß ja, aber diese heile Welt sonntags finde ich unglaublich beruhigend. Und zuhause habe ich selten die Gelegenheit, es überhaupt zu schauen oder mal in Ruhe.

Jetzt nehme ich mir mein Strickzeug und schaue „meine Freundin Conni“ ❤

Bis später, ihr Süßen!

Autor:

Monica L., alias Chemonica, geboren und wohnend seit 30.11.1982 in Braunschweig. Glücklich verliebt seit 2001 und verheiratet seit 2010 mit Jörn (lordlaui), zudem fast vor Stolz platzende Mami von Romy (*19.09.2012) und Mick (*12.07.2016).

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