Konfrontation mit der (Ex?-)Emetophobie

Aloha ihr Schnüffis!

Heidi klagte gestern Nacht über Schmerzen und erhielt Novamin-Saft (Schmerzmedikation). Zudem erhielt sie das erste Mal eine ganze, statt sonst wie üblich eine halbe Zolpidem (Schlafmittel).

Am Morgen klagte sie über starke Schmerzen an der linken Seite (und da verließ mich mein medizinisches Halbwissen – wo sitzt die Leber?). Sie nahm ihre Schmerzmedikation ein, den Rest sollte sie nach ihrer heutigen Punktion nehmen.

Wenig später klagte sie über Übelkeit und dann sah ich sie aus dem Augenwinkel schon ihre Spuckschale nehmen und hörte sie würgen.

Ich drückte die rote Klingel und meinte, dass ich Nierenschalen besorgen gehe. Auf dem Flur traf ich P., die Praktikantin, und bat sie um Papp-Nierenschalen, da Heidi sich gerade übergeben müsse. Und dann blieb ich erst einmal draußen. Merkwürdigerweise blieb ich aber recht gelassen. Also doof für Heidi, dass sie spucken muss(te?) und das ist auch nix, wo ich nun daneben stehen und zugucken muss. Aber sie tat mir leid. Und so sah ich mir diverse Collagen auf dem Flur an. Ich traf Frau J. noch und schilderte die Lage, sie meinte auch „nee, gehen Sie mal Bauarbeiter gucken“, und das tat ich dann auch. Aber es ging mir soweit ganz gut. Dieser „OH MEIN GOTT SIE SPUCKT, AAAAAAAH!“-Effekt fehlt bisher. Ich habe zwar eine leise Sorge, dass diese „AAAHHHH WIR GEHEN ALLE DRUFF“-Panik zuhause mal einsetzen wird, wenn eines der Kinder Magen-Darm mit heim bringt, aber wie gesagt, bisher habe ich kapiert, dass man davon nicht stirbt. Von Krebs sicherlich eher, hrhr.

Nun warte ich auf Heidis Rückkehr, aufs Mittagessen, könnte irgendwie schon wieder aufs Klo (seit das Dexamethason (Kortison) abgesetzt wurde, könnten Heidi und ich nur noch auf den Pott gehen, jetzt stopft nix mehr ^^). Ein wenig Sorge habe ich noch, dass sie bei ihrer Lungenpunktion auch wieder eine Medikation nutzen, die sie hier nachher fröhlich spucken lässt, aber das kriegen wir irgendwie hin. Zur Not gibt es ja noch einen Aufenthaltsraum, in dem ich es mir gemütlich machen kann, bis ich mich heute Abend ins Bett beame.

Bis später, ihr Hasen!

Autor:

Monica L., alias Chemonica, geboren und wohnend seit 30.11.1982 in Braunschweig. Glücklich verliebt seit 2001 und verheiratet seit 2010 mit Jörn (lordlaui), zudem fast vor Stolz platzende Mami von Romy (*19.09.2012) und Mick (*12.07.2016).

Ein Kommentar zu „Konfrontation mit der (Ex?-)Emetophobie

  1. Hallo Moni,

    mit Spannung lese ich deinen Blog und wünsche dir von Herzen, dass du bald verlegt werden kannst und die Hauptursache gefunden wird. Das KH in der Salze geht ja mal gar nicht.

    Ich bin in Gedanken bei euch. Daumen sind gedrückt.

    Lg Sabrina

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