Samstag, 03.08.2019: Ob heute etwas Spannendes passiert?

Guten Morgen, ihr Lieben!

Gestern Nachmittag und Abend passierte nicht mehr viel. Ich war letztlich noch am Kiosk, gönnte mir eine Micky Maus, eine TV-Zeitschrift und ein Gewinnspiel-Rätselheft. Anschließend schlenderte ich in Zeitlupe wieder auf Station, schloss meine Wertgegenstände aus dem Aufenthaltsraum-Schrank und ging wieder in mein Zimmer. Heidis Mann und Sohn waren noch da und ich merkte, dass mich meine Müdigkeit langsam aber sicher einholte.
Also zog ich mein Nachtzeug schon an, war mir auch egal. Und dann machte ich es mir in meinem Bett gemütlich, stellte das Fußteil höher, las meine neueste TV-Zeitschrift und versuchte, meine Gedanken zu sortieren und genoss es einfach nur zu liegen. Ich hatte ja den ganzen Tag im Aufenthaltsraum und im KH selbst verbracht und wollte nun Ruhe.

Es gab Abendbrot, ich hörte „Gefragt – Gejagt“ (sehen funktioniert auf diesen kleinen Briefmarken-Bildschirmchen ja nicht).
Später kam dann das allabendliche Rollwägelchen, ich erbat meine Bedarfs-Tavor (die ich gegen 22:00 Uhr auch einnahm und selig bis kurz nach Fünf schlief). Heidi hatte eine Temperatur von 37,9°, was sie sofort mit einem „ich habe sonst IMMER 36,4°!“ dementierte.

Wir sahen jeder TV und Heidi schlief irgendwann ein. Ich schlich noch einmal zur Toilette und schob mir meine Tavor unter die Zunge.

Gegen 5:15 Uhr stand ich auf, schnappte meinen Kram und ging duschen usw. Um kurz nach 07:00 Uhr kam Schwester M. zu uns, wusch Heidi, bezog ihr Bett und auch ich fragte nach frischem Bettzeug (überzog aber selbst). Auch fragte ich nach Diclofenac, mein linker Fuß murrt heute rum (ob es von meinem Turnschuhtragen kommt?). Auf jeden Fall gab sie mir eine Salbe Diclofenac und ich rieb mir mein Sprunggelenk damit ein. Vielleicht sollte ich die Turnschuhe heute mal weglassen.

Nun ist es 08:10 Uhr und ich gehe davon aus, dass heute stille Visite ist, denn jetzt beginnt langsam die Frühstücksausgabe. Dann muss ich eben nachher Schwester M. fragen, ob sie schon meine Schilddrüsen-Werte von gestern hat.

Nachher suche ich mir mal ein stilles Örtchen (haha, im Krankenhaus, der war gut, ne? Ich weiß) und werde ein wenig mit meiner Schwester telefonieren und ihr mein Leid klagen, jammern, herumningeln und winseln. Bei ihr weiß ich nur, dass ich auch GANZ schnell wieder das Gespräch beenden kann, bei meiner Mami sähe das anders aus (nix für ungut, Hasi ^^).

Ich sage erst einmal: Bis später!

Autor:

Monica L., alias Chemonica, geboren und wohnend seit 30.11.1982 in Braunschweig. Glücklich verliebt seit 2001 und verheiratet seit 2010 mit Jörn (lordlaui), zudem fast vor Stolz platzende Mami von Romy (*19.09.2012) und Mick (*12.07.2016).

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