Sonntag, 04.08.2019: Durchhänger deluxe

Guten Morgen allerseits!

Heute habe ich ein Hängerchen. Nee, eigentlich hänge ich total durch. Warum?

Ach, heute ist Sonntag, mein Fuß tut noch mehr weh, Diclofenac hilft mir leider gar nicht. Beim Duschen merkte ich, dass es meinem Fuß gut tat, wenn ich barfuß war. Ist aber im KH etwas sehr eklig, also bat ich heute Morgen Schwester B. SEHR schweren Herzens nach einem oder zwei Paar weiteren Rutschesocken (diese blauen, extrem schicken Modelle). Und ich fragte nach Novaminsulfon, also Schmerzmittel. Leider kamen wir davon ab und nun habe ich weder das eine, noch das andere. Personell ist heute wieder Land unter (na ja, wie immer also).

Ansonsten versuche ich heute wieder mal, das Beste aus dem Tag zu machen. Aber mich macht das heute alles extrem mürbe. Ich kann mit Schmerzen nicht (mehr) gut umgehen, zumal der Fuß, oder gar der gesamte Unterschenkel (oder auch Oberschenkel?) einfach weh tut. Also liege ich im Bett, habe das Bein hochgelagert, es tut dennoch weh, habe kalte Füße, Hunger (es ist 08:44 Uhr und es gab noch nix) und ich bin müde (ja, ich hatte nichts besseres zu tun, als letzte Nacht ALLE Blogeinträge bzw. eben alle Namen zu überarbeiten, damit mir keiner mit ’ner Klage um die Ecke kommt) und so schlief ich von 1:30 Uhr bis 5:00 Uhr.

So, inzwischen ist es 09:35 Uhr, eben kam noch Frau Dr. „Shakira“ (und ich muss nochmals betonen, dass ich sie so nenne, weil ich ihren Namen nicht kenne, aber sie einfach genauso hübsch ist wie die „echte“). Sie ordnete Novaminsulfon an, dass wir meinen Fuß weiter beobachten, und dass sie noch keine Ergebnisse von meiner Blutabnahme von Freitag hätten (wurde wohl irgendwie eingeschickt).

Mit Heidi vereinbarte sie, dass der Transport morgen für sie (zur Celler Straße) ab 13:00 Uhr gebucht werden solle, sie nochmals ein Kontroll-Röntgen bekommt am Morgen, dann die Drainage gezogen und die Wunde vernäht werden könne.

Also wird heute Heidis und mein letzter Abend sein. Zumindest in diesem Haus. Ob wir uns in der Celler Straße nochmals sehen? Angedacht ist es ja, aber ob sie dort so auf Wünsche eingehen? Wir werden sehen.

So ihr Hasen, ich verkrieche mich ins Bett, versuche die Schmerzen auszuhalten, meine Trauer zu unterdrücken und schaue gleich mal, ob das TV-Programm ein wenig Ablenkung bietet.

Bis später!

Autor:

Monica L., alias Chemonica, geboren und wohnend seit 30.11.1982 in Braunschweig. Glücklich verliebt seit 2001 und verheiratet seit 2010 mit Jörn (lordlaui), zudem fast vor Stolz platzende Mami von Romy (*19.09.2012) und Mick (*12.07.2016).

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