Montag, 02.09.2019 – Bald geht es richtig rund! Und hoffentlich gut!

Guten Abend ihr Lieben!

Da bin ich mal wieder. Ich habe mich schon wieder einige Tage nicht gemeldet – verzeiht mir bitte! Aber es gibt schon wieder einige Neuheiten – „gute“ (was genau lief in den letzten Wochen eigentlich gut? Hmmm…) wie schlechte.
Die Tage sind aktuell sooo voller Termine, zwischendrin Einkäufe, Mick zum Kindergarten bringen (mit Jörn zusammen, denn ich darf auf jeden Fall dieses Jahr kein Auto mehr fahren – ICH! *mir theatralisch ans Herz greif und zu Boden sink – ohne mich zu bücken, denn auch das darf ich noch nicht hrhr*). Spaß beiseite, ich darf es wirklich noch nicht. Frau Dr. A., die meine Chemo begleiten wird, meinte, dass ich mindestens ein Vierteljahr nach Kopfbestrahlung kein Fahrzeug führen darf – Epilepsiegefahr. Ein Neurologe muss mir dann im neuen Jahr bescheinigen, dass ich wieder fahren darf. Bis dahin muss ich ganz tapfer sein und kann meinem Auto ab und zu mal zuwinken. Echt schwer. Man gibt seinen Job auf, somit sein restliches eigenes Einkommen, und nun kann ich nicht mal mehr einen Weg alleine bestreiten. Uargh!
Na ja, jammern auf hohem Niveau, was solls.

Am 02.09.2019 hatte ich mein CT, um einen aktuellen IST-Stand vom Thorax und Becken zu haben. Ich musste morgens einen Liter Wasser trinken, bekam im Krankenhaus dann über den Port ein Kontrastmittel gespritzt und nach wenigen Minuten war ich schon fertig, musste aber noch eine halbe Stunde sitzenbleiben, falls es doch zu irgendwelchen Nebenwirkungen nach Kontrastmittelgabe kommen würde.

Am Mittag dann des gleichen Tages war ich bei meiner HNO-Ärztin. Da beide Kinder mit gemeinem Schnupfen zu tun hatten, Mick am Wochenende sogar fieberte, mussten auch beide mitkommen, also zumindest mit im Auto. Jörn kränkelte auch herum, mich hat es bisher verschont *auf Holz klopf*. Da sag mal einer, ich sei krank, haha.
Da ich laut meiner HNO-Ärztin einen starken Würgereflex habe (wenn man mir einen Metallspatel fast bis zum Magen in den Mund rammt, mag das sogar stimmen ^^), holte sie eine flexible Sonde aus ihrem Schrank und ging mit dem dünnen Schlauch durch meine Nase bis in den Rachen. Auch so ein Gefühl, auf das ich liebend gerne verzichtet hätte. Das PET-CT hatte in diesem Bereich ja keinerlei „leuchtenden Punkt“ gezeigt, aber die Ärzte wollten ein sicheres Konsil, dass im Mund-/Rachenbereich kein Tumorgeschehen ist. Auch erhielt ich einen Hörtest, da ich ggf. eine platinhaltige Therapie erhalte, die auf das Hörvermögen gehen könnte. Aber in beiden Bereichen konnte mir die Ärztin Entwarnung geben, es ist alles in Ordnung. In DEM Bereich zumindest, hrhr.

Bis bald, ihr Hasen!

 

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Autor:

Monica L., alias Chemonica, geboren und wohnend seit 30.11.1982 in Braunschweig. Glücklich verliebt seit 2001 und verheiratet seit 2010 mit Jörn (lordlaui), zudem fast vor Stolz platzende Mami von Romy (*19.09.2012) und Mick (*12.07.2016).

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