04.02.2020: Supermamis Kräfte sind scheinbar defekt…

Guten Morgen ihr Lieben!

Romy und ich waren gestern mutig: Wir sind wieder zurück nach unten gezogen. Ich habe nach wie vor große Angst, mich noch anzustecken. Aber da selbst Jörn, der mit Mick direkten Kontakt hatte, „nur“ lang anhaltende Übelkeit hat, kniff ich die Backen zusammen und halte das seitdem aus.
Da Jörn aber leider noch ziemlich übel ist, brauchte er nun wieder eine erneute Krankmeldung. Die Krankheiten reißen in diesem Hause scheinbar nicht ab. Meine Mutter hat derweil eine feinste Bronchitis.

Gestern fuhr ich vormittags mit den Kindern noch zu Smyths Toys, sie durften sich jeder etwas bis max. 25,- Euro aussuchen. Normalerweise hätten wir ja einen Ausflug unternommen, Zoo oder ähnliches, aber es kam ja generell alles ganz anders…

Sie suchten sich diverse Spielzeug-Lebensmittel für ihre Küche und Kaufmannsladen aus und verbrachten den restlichen Tag spielend, lachend und tobend. Man konnte spüren, wie froh die beiden waren, wieder zusammen sein zu können.

Ich lenkte mich den Rest des Tages mit Wäsche waschen, Türen abschrubben, Betten überziehen und solchem Gedöns ab, keine Ahnung wieso, aber ich brauchte das.

Als Romy und Mick dann abends im Bett lagen, schlief mein Babybär – wie gewöhnlich – schnell ein, und Romy stand – auch wie gewöhnlich – nach kurzer Zeit auf und sagte zu Jörn, dass ihr schlecht sei. Mein Blick…

Schließlich wollte Jörn eh ins Bett und nahm Romy gleich mit, so schlief sie auf meiner Bettseite (ich schlafe ja eh seit vielen, vielen Monaten bequem auf der Couch). Sie spielte mit Jörn noch lange „ich packe meinen Koffer“ und diverse Mathe-Aufgaben. Und irgendwann schliefen beide ein. Da heute noch Winterferien sind, war es nicht weiter tragisch, dass sie erst nach 22 Uhr einschlief.

Um kurz vor 5 Uhr wachte ich auf – hörte ein Aufschluchzen. Romy? Nein, es kam aus Romys Zimmer. Ich eilte zu Mick, der wimmernd in seinem Bett saß. Ich fragte ihn, ob ihm was weh tue – nein. Ob er schlecht geträumt habe – ja. Ob er mit ins Wohnzimmer kommen und da schlafen mag – nein.
Ich deckte ihn wieder richtig zu, gab ihm sein Schnuffeltuch, er wollte Nase und Augen geputzt haben (vom Weinen nass) und er kuschelte sich wieder ein. Ich fragte ihn, ob er Leo Lausemaus hören mag – Ja. Ich startete Alexa und erklärte ihm, dass ich mal Pischipuschi muss und ging aufs Klo. Als ich dort saß , fing er plötzlich lauter an zu weinen. Also im Turbo fertig pischern, Hände waschen und wieder hin, diesmal weinte er richtig und saß wieder im Bett, schluchzte, er wolle doch jetzt spielen. Ich erklärte ihm, dass es jetzt (um 5 Uhr) noch kein Fernsehen für Kinder gäbe und es noch sehr früh sei, dass Romy und Papi auch noch schlafen.
Ich fragte ihn nochmals wegen Wohnzimmerschlaf, diesmal bejahte er. Also nahm ich sein Bettzeug, aber er weinte immer noch laut, ich bekam ihn nicht beruhigt.
Kaum waren wir im Flur, kam Jörn aus dem Schlafzimmer und fragte, was los sei. Ich erklärte ihm die Lage und Papi nahm ihn hoch, knuddelte und drückte ihn, erklärte Mick alles erneut und hielt ihn schließlich im Wohnzimmer im Arm. Mick hörte auf zu weinen. Und als Mick sagte, er wolle im großen Bett schlafen, holte Papi schnell sein Fallschutzgitter vom Bett und nahm den kleinen Knopf mit rüber.

Fazit: Mami hat keinerlei Superpower mehr nach so vielen Tagen, wo Superpapi da war. Einerseits tut dieses Wissen extrem weh, aber andererseits ist es sehr beruhigend, da ich weiß, dass Jörn ein guter Trostspender ist, falls ich mal nicht (mehr) da sein sollte…

Heute machen wir es uns ganz gemütlich, ich kämpfe weiterhin gegen meine vorhandene MD-Ansteck-Angst an und hoffe, dass der Rest dieser Woche extrem langweilig und banal wird. Wäre einfach mal angenehm.

Bis bald!

Autor:

Monica L., alias Chemonica, geboren und wohnend seit 30.11.1982 in Braunschweig. Glücklich verliebt seit 2001 und verheiratet seit 2010 mit Jörn (lordlaui), zudem fast vor Stolz platzende Mami von Romy (*19.09.2012) und Mick (*12.07.2016).

2 Kommentare zu „04.02.2020: Supermamis Kräfte sind scheinbar defekt…

  1. Liebe Monica,
    in meinen Augen BIST du SUPER WOMAN.
    Sei nicht traurig – du wirst noch genügend Zeit haben, das Herz deines kleinen Schatzes zurückzuerobern. Und wie du ja bereits schriebest – es kann auch entlastend sein, wenn die Kinder nicht ausschließlich auf einen selbst fixiert sind, ganz gleich in welcher Situation. Ich fand ohnehin immer, der Vater ist so gut (oder auch einmal besser) als die Mutter.
    Ich wünsche dir von Herzen eine ruhige Woche!
    Carolin

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